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Tag 65 Wellington - Alfredton

Die letzte Reise beginnt

 

Knapp 115 Kilometer mit gut 600 Höhenmetern

 

Start in den Tag

Heute morgen ging es erst einmal zum Bahnhof nach Wellington. Ich habe mir nämlich die Fahrt zwischen Wellington und Featherston auf Empfehlung von einigen Radfahrern gespart und bin ziemlich entspannt und unkompliziert mit dem Bus nach Featherston gefahren. Dort war der Verkehr schon sehr gering und je mehr ich in Richtung Norden fuhr, desto einsamer wurde es.

Hinter Martinborough war ich dann fast alleine auf der Straße. Ich hatte ausreichend Zeit, denn ich hatte mich für Nachmittags mit Arvid in Masterton verabredet. Er musste nämlich heute morgen noch zum Arzt sich seine Impfung für Thailand abholen und so schaffte er den frühen Zug nicht.

 

Das Wetter hielt sich, anders als vorhergesagt, erstaunlich gut und so war es ein richtiger toller Wiedereinstieg auf der Nordinsel.

Mittagspause und Treffen mit Arvid

Ich hatte kurz beim Supermarkt in Masterton gehalten, ehe ich mich auf den Weg zum Bahnhof machte, wo ich Arvid traf. In Masterton gab es dann noch die ein oder andere lustige Begegnung. Zunächst musste ich eine Motorradfahrerin helfen, die einen Bienenstich am Hals hatte und mich bat den Stachel aus ihrem Hals zu ziehen, dann sprachen mich zwei Hausfrauen am Supermarkt an und wollten mehr zu meiner Reise wissen und am Bahnhof traf ich dann Fritz, der auch mit dem Rad unterwegs war, aber kaum ein Wort englisch sprach.

Ein kleines Nickerchen machte ich dann auch noch am Bahnhof, ehe Arvid eintraf.

 

Genuss pur

Von Masterton in Richtung Alfredton war es wirklich weiterhin sehr ruhig auf der Strecke und so konnten Arvid und ich auch öfter mal nebeneinander fahren und ein bisschen quatschen, was ich bei dieser Radreise noch nicht wirklich oft gemacht hatte. Wir verstehen uns sehr gut und ich denke wir werden noch viel Spaß zusammen haben.

Ankunft in Alfredton

Auf den letzten zehn Kilometern passierte es dann doch noch. Es fing ziemlich heftig an zu regnen und zu gewittert. Wir verschärften das Tempo und ich war froh, dass Arvid es gut mitgehen konnte, auch wenn er nachher etwas vorsichtig fragte, ob ich immer so schnell fahren würde, wie am Ende.

In Alfredton sind wir auf einem kostenlosen Campingplatz gelandet, der nur Toiletten und fließendes Wasser bietet, aber keine duschen. Es hat sich mittlerweile ziemlich eingeregnet und so sind wir froh, dass es ein kleines Vordach gibt, wo wir sitzen können und zu Abend essen. Morgen ist es dann hoffentlich wieder trocken und wir erreichen die Ostküste der Nordinsel.

Radsportliche Grüße

Healthy Roadbike